Der Kulkwitzer See

ilri Bibliothek Wissenschaft, Band 7

Cover Jörg Hausmann:
Der Kulkwitzer See – Referenzobjekt für die Entwicklung anthropogener Standgewässer in der Bergbaufolgelandschaft Mitteldeutschlands

Ein Beitrag zur Einordnung nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG

Verlag Ille & Riemer
Leipzig; Weißenfels 2011
ebook (PDF)
94 S., 4,95 €
ISBN: 978-3-936308-86-0

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aus der Laudatio für die Verleihung des R. & M.-Teichmüller-Preises, gehalten von Frank W. Junge, Leipzig):

„Jörg Hausmann erhielt den Preis für seine 2006 ab­ge­schlossene Diplom­arbeit mit dem Thema Der Kulkwitzer See. Referenz­objekt für die Ent­wick­lung anthro­po­gener Stand­ge­wässer in der Berg­bau­folge­land­schaft Mittel­deutsch­lands. Sie gibt einen um­fassenden Über­blick über die Ent­wicklung (u. a. Historie, Hydro­geo­logie) und die aktuelle gewässer­öko­lo­gische Situation des im Umfeld der Stadt Leipzig mit 30 Jahren ältesten Braun­kohle­ta­ge­bau­rest­sees, des Kulkwitzer Sees. Auf der Basis einer umfang­reichen Daten­recher­che und eigener konti­nuier­licher Messungen hydro­physi­ka­lischer und hydro­chemischer Wasser­pa­ra­meter der Jahre 2005/2006, die in die Arbeiten der Arbeits­gruppe Schad­stoff­dy­na­mik in Ein­zugs­ge­bieten an der Sächsischen Aka­demie der Wissen­schaf­ten zu Leipzig ein­ge­bun­den waren, wurde vom Preis­träger eine fundierte Bewertung und Einschätzung des Kulkwitzer Sees im Sinne der Europäischen Wasser­rahmen­richt­linie vorgenommen. Diese verleiht dem Kulkwitzer See Referenz­charak­ter für die in Ent­stehung be­griffenen weiteren Berg­bau­seen innerhalb der mittel­deutschen Seen­landschaft. Somit übernimmt er eine Modell­funktion für die hydro­chemische und hydro­dynamische Ent­wicklung der zukünftigen Braun­kohle­tage­bau­rest­seen in der mittel­deutschen Region. Sie zeigen die er­heb­liche gesell­schaft­liche Relevanz der von Jörg Hausmann vor­ge­legten Forschungs­er­geb­nisse.”
(in: Laudationes (2008). Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (ZDGG), 159(2):173.)

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Der Autor:

Dipl.-Geol. Jörg Hausmann
Jörg Hausmann wurde 1980 in Meißen geboren und studierte von 2000 bis zum Diplom 2006 die Fachrichtung Geologie/Paläontologie am Institut für Geo­physik und Geologie der Universität Leipzig, am Institut für Geo­wissen­schaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Escuela Académico Profesional de Ingenería de la Universidad Nacional Major de San Marcos in Lima – Perú. In dieser Zeit absolvierte er mehrere Praktika mit umwelt­geo­chemischen und lager­stätten­geo­logischen Auf­gaben­stellungen. Nach einer mehr­jährigen Tätigkeit als Geologe im Geo­tech­nischen Sach­verständigen­büro Dr.-Ing. B. Müller (Leipzig) im Bereich der Ingenieur­geologie, Spreng­technik und Erkundung ist er seit November 2010 als wissen­schaft­licher Mit­arbeiter des Helmholtz-Zentrum für Umwelt­forschung GmbH – UFZ am Department für Monitoring- und Er­kun­dungs­tech­no­lo­gien tätig. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Themen aus dem Bereich der angewandten Geo­physik mit Schwer­punkt auf Scher­wellen­seismik sowie Direct-Push Methoden zur Bau­grund­er­kun­dung.

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Abstract

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