Irre irren nicht

ilri Bibliothek Wissenschaft, Band 5

Cover Helmut F. Späte / Klaus-Rüdiger Otto:
Irre irren nicht

3. Auflage 2011

Verlag Ille & Riemer
Leipzig; Weißenfels 2010
15 × 21 cm, 206 S., EUR 19,95
ISBN: 978-3-936308-08-2
ebook (PDF) EUR 12,95
ISBN: 978-3-936308-85-3

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Keine sklerotisch-würdige psychatriehistorische Betrachtung, sondern eine kritische Liebeserklärung an die Psychatrie und die von ihr Betroffenen.

Keine akademisch-distanzierte Soziologie der Anstaltspsychiatrie, sondern ein sehr persönlicher Bericht über ein Kapitel psychiatrischer Versorgung in der DDR.

Keine anklagende Analyse der Mängel und der Unsäglichkeiten der psychiatrischen Anstalten, sondern Erfahrungen über das Staunen in der Psychiatrie.

Keine chronologische Geschichte von Historikern verfasst, sondern Geschichten erzählt von Betroffenen und Dabeigewesenen.

Zur Leseprobe.

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Die Autoren:

Prof. Dr. med. habil. Helmut F. Späte
wurde 1936 in Gera geboren und studierte Medizin in Leningrad und Berlin.
Nach der Facharztausbildung in Brandenburg-Görden und Habilitation war er bis 1984 Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses für Psychatrie und Neurologie in Bernburg. Bis 1993 dann Inhaber des Lehrstuhls für Psychatrie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und anschließend bis 2002 stellvertr. Ärztlicher Direktor des Kommunalen Psychiatrischen Krankenhau­ses Halle. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Gutachter.

Dr. med. Klaus-Rüdiger Otto

wurde 1943 in Halle/Saale geboren und nahm 1963 ein Medizinstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf. Nach der Promotion 1969 und der anschließenden Facharztausbildung in Brandenburg-Görden wurde er 1975 Chefarzt der Psychiatrischen Klinik im Bezirkskrankenhaus für Psychia­trie und Neurologie Bernburg. Seit 1981 ist er als Nervenarzt in Potsdam tätig.

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Rezensionen & Reaktionen

Ihr habt das ehrlichste Psychiatrie-Buch geschrieben, das zumindest ich kenne! (Prof. Dr. Klaus Dörner)

Damit wird das Büchlein gleichsam zur Denkschrift für all die psychisch Kranken, die jene Zeit in der Psychiatrie durchstanden haben. Das Buch wird dazu beitragen, dem psychisch kranken Menschen mehr Verständnis entgegenzubringen. Es spricht gleichermaßen Betroffene, deren Angehörige, wie auch all jene an, die beruflich in und mit der Psychiatrie zu tun haben. (Prof. Dr. Klaus Weise – ganze Rezension ansehen)

Das Buch regt an zum Nachdenken über das, was im Trialog geleistet wurde und was vielleicht noch zu leisten ist. Es sei nicht nur den „Profis“, Psychiatrieerfahrenen und Angehörigen empfohlen, sondern auch allen, die an Teilhabe und Mitmenschlichkeit interessiert sind. (Psychosoziale Umschau 4/2011)

Die Schilderung der Neuerungen im Sinne der Humanisierung und Befreiung ist nach vierzig Jahren immer noch interessant und von einer Aktualität, die angesichts der modernen Form von Entmündigung, der psychisch Gestörte noch allzu oft unterliegen, traurig stimmt. (Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie (05/2011)

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Veranstaltungen

Am 17. März 2012 lesen und diskutieren Prof. Späte und Dr. Otto im Rahmen des Begleitprogramms zur Leipziger Buchmesse “Leipzig liest”

Am 15. Februar 2011 ab 20:00 las Dr. Klaus-Rüdiger Otto in der Buchhandlung Wist in Potsdam. Weitere Informationen hier. Einen Veranstaltungsbericht haben die Potsdamer Neuesten Nachrichten veröffentlicht.

Am 14. April 2011 um 14:00 las Prof. Helmut F. Späte im Akazienhof in Halle/Saale. Weitere Informationen finden sich hier.

Am 07. September 2011 las Dr. Otto in der Psychiatrischen Klinik an der Aue, Potsdam.

Am 26. Oktober 2011 las Prof. Späte im Pflegeheim des ASB in Halle/Saale.